Fanzine-Rezension „QuotenQanake #4“

Halil ist mit der 4. Ausgabe des QuotenQanaken auf den Markt gekommen. Insgesamt 76 Farbseiten als Rückblick auf die Saison 2016/2017. Anders als die Ausgaben zuvor geht es diesmal in erster Linie um zwei größere Blöcke und daneben ein paar Spielbesuche in Deutschland und Österreich (zumindest der Spiele, die es ins Heft geschafft haben).

So ging es im September 2016 für 17 Tage auf die Iberische Halbinsel mit insgesamt 15 Spielbesuchen in Gibraltar, Portugal und Spanien. Fantechnisch aus Autorsicht wohl nicht unbedingt so ganz das Wahre, ansonsten wussten Land und Leute aber wohl durchaus zu überzeugen. Derbytechnisch wurde das Sevilla-Derby besucht, ansonsten ist zwischen Liga 4 und Champions League alles dabei.

Höhe- bzw. Schwerpunkt des Heftes sind aber sicherlich die 43 Seiten zur Südamerikatour nach Argentinen, Paraguay und Uruguay mit insgesamt 28 Spielbesuchen und jeder menge Eindrücken und Fotos. Sehr gut und aus meiner Sicht eben auch typisch Halil ehrlich und direkt geschrieben! Ein Kauf, der sich wie immer lohnt.

Und ehe ihr lange suchen müsst: Kumpir-Rezepte gibt es hier, dass im Heft angesprochene Sevilla-Video hier 😉

Das Heft:
QuotenQanake
DIN A5, 76 Seiten, Farbe
Preis Nach eigenem Geschmack
Kontakt www.facebook.com/QuotenQanake

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Buchrezension „Fußballfibel FC Carl Zeiss Jena“

Band Nummer 15 aus der Fußballfibel-Reihe stammt von Jörg Dern und Toni Schley und beschäftigt sich mit deren Herzensverein, dem FC Carl Zeis Jena. Und dabei handelt es sich um keinen geringeren als den Erstplazierten der Ewigen Tabelle der DDR-Oberliga. Und beide Autoren wissen auf über 200 Seiten einiges zu berichten.

Zum einen sind da natürlich bekannte Namen wie Hans Meyer, Perry Bräutigam, Jörg Böhme oder auch der verstorbene Robert Enke oder der Einzug ins Finale des Europapokals der Pokalsieger im Jahr 1981. Zum anderen hat der 1903 als FK Carl Zeiß Jena gegründete Verein in seiner über hundertjährigen Geschichte einiges mehr zu bieten.

Und dieser Geschichte und den Verbindungen und Förderungen durch die Firma Carl Zeiss gehen beide nach. Sei es nun der „geklaute“ Pokaltitel als SC Motor Jena, das erste Fußballmuseum auf dem Boden der Deutschen Demokratischen Republik, den Wendejahren und den damit verbundenen sportlichen wie finanziellen Niedergang, aber auch die Wiederauferstehung in den letzten Jahren. Einen weiteren Schwerpunkt nimmt mit etwas über 50 Seiten das Thema „Ultras“ ein. Dies mag auf den ersten Blick viel erscheinen, ist aber mit Blick auf die vielfältige Jenaer Fanszene und deren Entwicklung durchaus gerechtfertigt. Zumal es dann auch nicht nur um Ultras geht.

Das Buch:
Fußballfibel
FC Carl Zeiss Jena
Jörg Dern, Toni Schley
CULTURCON media, 2017, Berlin
ISBN 978-3-944068-64-0
Preis 9,99€
Kontakt www.culturcon.de

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Rezension „Zeitspiel #11“

Längst kein Geheimtipp mehr ist Zeitspiel, das Magazin für Fußball-Zeitgeschichte. Die vor kurzem erschienende 11. Ausgabe widmet sich unter dem Titel „Russland Spezial – Fußball zwischen Kaliningrad und Kamtschatka“ dem Land der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft. Allerdings geht es hierbei nicht um die WM an sich sondern um den russischen Fußball im allgemeinen. Auf insgesamt 40 Seiten wurde hierbei in Zusammenarbeit mit dem Team von Futbolgrad die Geschichte des Fußballs in der Sowjetunion kurz aufgearbeitet, es gibt Einblicke ins Ligensystem oder einen Überblick über Städte und Vereine die den Fußball in Russland seit 1930 geprägt haben. Aber es geht natürlich auch um Fankultur und die Reisen in einem riesigen Land. Da kommen für den östlich gelegen Verein SKA Chabarowsk bei 15 Auswärtsspielen in der Saison eben mal gut 180.000 Kilometer zusammen!

Daneben wurden selbstverständlich aber auch die bekannten Rubriken wie „Legende“ (diesmal mit dem FC Energie Cottbus und seinen Kämpfen auf verschiedenen Ebenen), „Global Game“ (über den Fußball in Luxemburg) oder die „Mottenkiste“ (über die vergessenen Meisterschaften des Verbandes süddeutscher Fußball-Vereine zwischen 1898 und 1901) mit entsprechendem Leben gefüllt. Und nach wie vor kämpfen Vereine ums überleben, so dass in diesre Ausgabe ein Blick auf den Fußball in Italien im allgemeinen und aus deutscher Sicht auf Alemannia Aachen im besonderen geworfen wird. Aber auch andere genannte Namen wie SV Saar 05 Saarbrücken, VfR Neumünster, Hallescher SC, FC Rot-Weiß Erfurt, KSV Hessen Kassel, Itzehoer SV, Chester FC, Torquay United FC, Hartlepool United FC, Merthyr Town FC, FC Wohlen und FC Locarno zeigen, dass aktuell einige Klubs (mindestens) in einer Krise stecken.

Wie die bisher erschienenden Ausgaben auch wieder absolut empfehlenswert, gerade wenn man auch ein wenig abseits des reinen Kommerz-Fußballs etwas lesen möchte.

Das Magazin:
Zeitspiel
Magazin für Fußball-Zeitgeschichte
DIN PA4, 100 Seiten, Farbe
Preis 7,80€
Kontakt www.zeitspiel-magazin.de

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Rezension „11Freunde #197“

Mit dem Titelthema „Jagdfieber – Die gnadenlose Hatz nach den Talenten“ widmet sich die 197. Ausgabe der 11Freunde einer Thematik, die in Deutschland immer wieder mal hochkocht. Meist dann, wenn wieder irgendein Erstligist für entsprechendes Geld einen minderjährigen Spieler – vielleicht auch noch aus dem Ausland – verpflichtet hat. Natürlich immer frei nach dem Motto: Hätten wir das nicht getan, hätten aber doch die anderen … Dabei wird dann auf den zwölf Seiten auch deutlich, dass bereits B- oder A-Junioren vier- bis fünfstellige Monatsgehälter bekommen (können).

Das Interview des Monats wird dagegen mit jemandem geführt, der schon lange im Geschäft ist: Friedhelm Funkel, Trainer von Fortuna Düsseldorf. Quasi gleichaltrig ist einer weiterer Interviewpartner, nur das der ehemalige Profi Dieter Müller heute eine Fußballschule betreibt. Das dritte Interview dieser Ausgabe wurde mit Schauspieler Frederick Lau über seine Rolle im Film „Spielmacher“ geführt.

Einen etwas längeren Artikel gibt es unter dem Titel „In den Straßen von La Boca“ über den gleichnahmigen Stadtteil von Buenos Aires, seine Einwohner und die Probleme die Fußball & Co. so mit sich bringen. Sei es der Verkauf von gefälschten Tickets, dem illegalen Weiterverkauf von Dauerkarten für die Boca Juniors oder der Bewachung von parkenden Autos. Es wird auf die aktuelle sportliche Entwicklung beim 1. FC Magdeburg geschaut oder auch auf die ehemalige Westkurve bei Rot-Weiss Essen. Dazu ein Stadionposter, dass das alte Millerntor-Stadion des FC St. Pauli im Jahr 1988 zeigt.

Das Magazin:
11Freunde
Magazin für Fußballkultur
DIN PA4, 120 Seiten, Farbe
Preis 5€
Kontakt www.11freunde.de

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Rezension „ballesterer #130“

Dynamo ist Dresden„. Eine Aussage, die wahrscheinlich nicht wenige Einwohner der sächsischen Landeshauptstadt und/oder Anhänger der SG Dynamo Dresden unterschreiben würden. Und es ist auch das Titelthema der Aprilausgabe des ballesterer Fußballmagazins. 18 Seiten widmet man dem Schwerpunkt, schaut dabei in die Vergangenheit, die Gegenwart und wagt auch einen Ausblick in die Zukunft, beispielsweise im Interview mit Sportgeschäftsführer Ralf Minge. Klischees werden ebenso angesprochen wie vielleicht eher unbekannte Seiten. Und das Standing des ballesterer zu anderen Magazinen und Zeitschriften im deutschsprachigen Raum wird sicherlich allein daran deutlich, dass es ein „Fotoshooting“ mit den Ultras Dynamo in der Semperoper gab und eines der Bilder das Cover ziert.

In Österreich wirft man einen Blick auf Winfried Amoah, der kurz vorm Sprung zum Profi beim SK Sturm Graz. So wie einst sein Vater Charles Amoah, der im Jahr 2001 mit gut 54 Millionen Schilling der bis dahin teuerste Transfer der Österreichischen Bundesliga war. Mit Blick auf die Geschehnisse beim letzten Wiener Derby wird allgemein das Thema Spielabbruch thematisiert und aus dem Kosovo gibt es einen Artikel inkl. einiger Bilder zu den Problemen der Zweitligaklubs in der Hauptstadt Pristina.

Interviews haben es drei an der Zahl in diese Ausgabe geschafft. Die beiden österreichischen Fußballer Michael Gregoritsch vom FC Augsburg und Max Wöber von Ajax Amsterdam stehen Rede und Antwort und mit dem Ende Januar verstorbenen Musiker Mark E. Smith, Anhänger des Manchester City FC, gibt es ein Interview aus dem Jahr 2000 welches seinerzeit vom Fußballmagazin When Saturday Comes geführt wurde.

Das Magazin:
ballesterer Fußballmagazin
DIN PA4, 84 Seiten, Farbe
Preis 6,50€
Kontakt www.ballesterer.at

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Rezension „ZWÖLF #65“

Abstieg – Wenn Klubs mit dem schlimmsten planen müssen“ Mit diesem Titel kommt die 65. Ausgabe von ZWÖLF, dem Magazin mit Fußball-Geschichten aus der Schweiz daher. Und mit dem Titelthema beschäftigt man sich auf zehn Seiten. Wobei klar sein sollte, dass es hier um die Schweiz geht! Einen Aufhänger dazu hat sicherlich der FC Zürich geliefert, der nach der Saison 2015/2016 den Weg in die Zweitklassigkeit antreten musste. Dabei ist den Vereinen in der Schweiz eigentlich klar, dass es (fast) jeden treffen kann. Nur schaut man eben lieber nach oben als nach unten und steht dann häufig ohne Spieler da oder muss den Etat entsprechend kürzen, so dass ein sofortiger Wiederaufstieg vielleicht auch nicht gelingt.

Das St. Pauli der Schweiz wird der FC Winterthur ganz gerne genannt. Auch hier geht ein Artikel dem ganzen einmal auf den Grund. Und Zitate wie „Ein Jahrhundert Erfolgslosigkeit“ oder „Winti ist keine Konkurrenz mehr, Winti ist im Niemandsland“ lassen dann beim lesen durchaus mal schmunzeln. Letztendlich ist es auch einer der Vereine die darum kämpfen, dass es igendwie weitergeht. Da geht es dann eben häufig auch ums Geld, wie ein zweiter Artikel auch beweist: Schweizer Großbetriebe sind als Trikotsponsoren eigentlich gar nicht zu finden.

Einen geschichtlichen Blick zurück wirft die Redaktion auf Xamax Neuchâtel in die Saison 1991/1992, als beim Verein die beiden Ägypter Hossam Hassan und Ibrahim Hassan für mächtig positiven Wirbel auf dem Platz sorgten. Und die Rubrik Auslandsschweizer schaut diesmal nach dem ehemaligen Thuner Spieler José Goncalves, der mit jetzt 32 Jahren sein Geld bei NorthEast United in Indien verdient.

Das Magazin:
ZWÖLF
Fußball-Geschichten aus der Schweiz
DIN PA4, 68 Seiten, Farbe
Auflage 11.100
Preis 8,50€
Kontakt www.zwoelf.ch

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Buchrezension „Wenn Fußball Schule macht“

Ein Buch, dass gleich bei Erscheinen mein Interesse geweckt hatte, war „Wenn Fußball Schule macht – Mein Weg vom Fußballprofi zum Lehrer“ von Knut Reinhardt. Die Älteren unter uns werden sich sicherlich noch an den Spieler von Bayer 04 Leverkusen, Borussia Dortmund und dem 1. FC Nürnberg erinnern, der mit 32 Jahren seine Karriere beendete. Und besagter Reinhardt blickt hier einmal auf seinen bisherigen und für einen Fußballprofi nach seiner Spielerzeit sicherlich nicht gewöhnlichen Werdegang zurück. Vorab sei gleich gesagt: ich finde es sehr lesenswert!

Etwas über 250 Seiten, aufgeteilt in neun Kapitel sind hier zusammengekommen. Angefangen mit einem Rückblick auf die Fußballjugend, dem Aufstieg in den Männerbereich in Leverkusen sowie den Gewinn des UEFA-Pokals in seiner 1. Saison mit der 1. Herren von Leverkusen im Jahr 1988. Die weiteren Stationen Dortmund und Nürnberg finden ebenso den Weg ins Buch wie teils recht private Geschichten beispielsweise im Bezug auf die Kinder mit mehreren Frauen oder auch die von einem Dortmunder Kollegen und der zu seiner Nürnberger Zeit ausgespannten Ehefrau.

Man liest und lernt aber eben vor allem auch einiges über den Menschen Reinhardt abseits des Fußballers Reinhardt. Die immer wieder aufkommenden Ängste was nach der Karriere wird sowie einen sehr guten Freund der ihm nicht nur seine heutige Frau vorstellte sondern ihn auch dazu brachte Lehrer zu werden. Und so unterrichtet der Champions League- und UEFA-Pokal-Gewinner Knut Reinhardt heute an der Grundschule im Dortmunder „Problembezirk“ Nordstadt.

Das Buch:
Wenn Fußball Schule macht
Mein Weg vom Fußballprofi zum Lehrer
Knut Reinhardt
Edel Books, 2017, Hamburg
ISBN 978-3-8419-0554-3
Preis 19,95€
Kontakt www.eden.com

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Fanzine-Rezension „StoCCarda #10“

Zweistellig! Glückwunsch nach Stuttgart ans Commando Cannstatt zur 10. Ausgabe des StoCCarda. Und für 6€ erhält man wieder massig Lesestoff: 264 Seiten auf DIN A4 und komplett in Farbe und gut ein Kilogramm schwer. Also nichts, was man vielleicht auf Reisen als Leselektüre mitnimmt 😉

Einen größeren Teil der Ausgabe, die wie gewohnt als Saisonrückblick daherkommt, nehmen das Jubiläum zu 20 Jahre Commando Cannstatt, die dazugehörige Jubiläumschoreographie, Interviews mit Beteiligten und Gruppenmitgliedern verschiedener Altersstufen sowie jede Menge Fotos ein. Da gibt es das ein oder andere zu entdecken.

Da gehen die Spielberichte zur Saison 2016/2017 und der am Saisonende feststehende Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga fast ein wenig unter. Auch den ein oder anderen Kommentar der gegenseite findet man zu den einzelnen Spielen wieder. Abgerundet wird das „Heft“ (Buch wäre fast treffender) durch Berichte zu den befreundeten Gruppen aus Reutlingen, Cesena und Saint-Étienne sowie ein wenig Streetart.

Das Heft:
StoCCarda
DIN A4, 264 Seiten, Farbe
Auflage 2.000
Preis 6€
Kontakt www.cc97.de

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Fanzine-Rezension „Kaventsmann #7“

Kurze meinerseits natürlich bejahte Anfrage aus Münster, ob denn Interesse an der neuesten Ausgabe besteht und schon fand sich einige tage später die 7. Ausgabe des Kaventsmann im Briefkasten wieder. Dem Untertitel folgend zog der Pöbel zwischen Juli und Dezember 2017 auf 88 Seiten durch insgesamt 13 Länder.

Aus Deutschland ist natürlich so einiges aus dem Amateur-, aber auch aus dem profibereich dabei. Spiele des eigenen Vereins SC Preußen Münster finden sich daber bei nicht wieder, werden höchstens mal am Rande mit erwähnt. Dazu natürlich auch einige Spielbesuche aus den Nachbarländern Belgien und den Niederlanden sowie die ebenso fast schon obligatorischen Abstecher auf die Iberische Halbinsel nach Portugal und Spanien.

Dazu stechen zwei kleinere Touren nach Weißrussland sowie in den Kaukausus nach Armenien heraus. Und da Italien ja seit einiger Zeit auch wieder ein interessanteres (Fußball-) Reiseziel geworden ist haben sich an einem Septemberwochenende gleich zwei Reisegruppen im Land aufgehalten ohne sich dabei über den Weg gelaufen zu sein. Abgerundet wird das Heft wie immer durch die Foto-Doppelseite mit den rauchenden und rottigen Rentnern.

Wer Interesse am Heft hat sollte Augen und Ohren offenhalten, denn laut den Herausgebern ist diese Ausgabe bereits ausverkauft!

Das Heft:
Kaventsmann
Der Pöbel zieht durch die Lande
DIN A5, 88 Seiten, Schwarz-Weiß
Auflage 100
Preis 2,50€
Kontakt kaventsmann.fanzine@web.de

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Rezension „11Freunde #196“

In der Tabelle der 1. Bundesliga bis auf den letzten Platz abgestürzt ist der 1. FC Köln der Märzausgabe der 11Freunde ein Titelthema wert. Auf acht Seiten (davon drei ganzseitige Fotoseiten) wird versucht dem plötzlichen Absturz nach gut 4,5 erfolgreichen Jahren inklusive Europapokalteilnahme auf die Spur zu kommen. Gelingt in meinen Augen nicht so ganz bzw. wird nicht wirklich neues berichtet und auch die Namen Jörg Schmadtke und Peter Stöger dürfen natürlich nicht fehlen.

Das Interview des Monats wird mit Stefan Kießling von Bayer 04 Leverkusen geführt. Dieser wird im Juli 2018 seine aktive Karriere beenden und man liest aus den Antworten mehr als nur heraus, dass sich ja jemand mit der Karriere nach der Karriere beschäftigt bzw. sich darauf vorbereitet hat. Weitere Interviews werden mit dem Spanier Roberto Martinez (Nationaltrainer Belgiens) und dem ehemaligen Profi Stefan Beinlich geführt.

Was haben wir ansonsten noch? Einen Artikel über Sunday Oliseh, Trainer von Fortuna Sittard, einen Fan von Fortuna Köln der aufgrund eines Fahrradausflugs aufs Spielfeld ein bundesweites Stadionverbot bekommen hat sowie eine Aufarbeitung zum aktuellen Stand des Kampfes SV Babelsberg 03 vs. NOFV. Als Stadionposter gibt es zum nun bereits dritten Mal das Olympiastadion Berlin.

Das Magazin:
11Freunde
Magazin für Fußballkultur
DIN PA4, 120 Seiten, Farbe
Preis 5€
Kontakt www.11freunde.de

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