Fanzine-Rezension „Gespräch mit dem Betrunkenen #11“

Tauschware aus Magdeburg: Ein Blick über den Lahmannhügel der Generation 13 machte sich auf den Weg in die Heimat des Europapokalsiegers der Pokalsieger von 1974. Im Gegenzug fand die 11. Ausgabe vom Gespräch mit dem Betrunkenen den Weg nach Bischofshol.

Auf 68 scharz-weiß Seiten (Fotoumschlag in Farbe) gibt es diesmal Berichte von 76 Sportveranstaltungen aus dem zeitraum Dezember 2016 bis einschließlich Juni 2017. Darunter findet sich einiges aus Tschechien bzw. aus Brno wieder, wo Herausgeber Christopher sein Erasmussemester verbracht hat. Da bietet es sich natürlich mehr als an, das Sport- und Kneipenangebot der Stadt mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen!

Neben Spielen in Deutschland wurden noch Partien in England und Schottland (Jahreswechsel 2016/2017) sowie Reisen nach Bosnien-Herzegowina, Italien und Polen unternommen.Die einzelnen Artikel- bzw. Reiseberichte sind wie gewohnt mit passenden Überschriften versehen und neben Fußball geht es auch zum Eishockey, Floorball, Futsal, Handball, Pferderennen, Volleyball und Wasserball. Und trotz der Aussage des Herausgebers seine Aktivitäten rund um den 1. FCM nach erfolgter Ausgliederung zurückzufahren, findet sich die ein oder andere Partie der Elbestädter im Heft wieder. Wie schon die letzten Ausgaben ein überzeugendes Heft, ob es bei einer Auflage von „nur“ 100 Stück noch Exemplare zu ergattern gibt bitte beim Herausgeber anfragen.

Das Heft:
Gespräch mit dem Betrunkenen
DIN A5, 68 Seiten, Schwarz-Weiß (Umschlag Farbe)
Auflage 100
Preis 2€
Kontakt facebook.com/betrunkenesfanzine/

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Fanzine-Rezension „Dröhnbütel #41“

148 Seiten stark ist die 41. Ausgabe des Hamburger Dröhnbütel geworden. Darunter einige Seiten, die sich mit den Spielen des Hamburger SV bzw. dem drumherum beim Verein im Zeitraum August 2017 bis Anfang Februar 2018 beschäftigen. Dazu gesellen sich einige weitere Spielbesuche in Deutschland.

Den Schwerpunkt bilden aber natürlich die Reisen und Spiele im Ausland. Gleich zum Auftakt geht es zu Jojos Junggesellenabschied nach Weissrussland. Ist dann doch was anderes, als sich auf dem Kiez zum Affen zu machen wobei der Mankini à la Borat im Land wohl auch für einige staunende Blicke sorgte. Jojo selbst steuert dann noch Berichte aus Nordkorea und Turkmenistan bei.

Den „Das muss man sich mal vorstellen, kann sich kein Mensch vorstellen„-Prof zog es zusammen mit seiner Lollipop-Lola und einem Sandwich-Toaster nach Island und später – wohl weil es das Gerät nicht überlebte?! – ohne selbigen nach Ägypten, Israel, Jordanien und Schottland. Aber auch abseits vielleicht bekannter Protagonisten sind diesmal zusätzlich vier Gastautoren dabei, so dass von Altona über Polen, Marokko, den Libanon oder auch Jamaika einiges im Heft abgebildet wird. So findet sich dann beispielsweise das Old Firm in Glasgow dann auch nicht nur einmal im Heft wieder. Zusammen sind in einem guten halben Jahr Besuche in insgesamt 23 Ländern.

Das Heft:
Dröhnbütel
DIN A5, 148 Seiten, Schwarz-Weiß (Umschlag Farbe)
Auflage 1.000
Preis 4€
Kontakt facebook.com/droehnbuetel

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Buchrezension „Fußballfibel FC Bayern München“

Der 16. Band aus der Reihe der Fußballfibeln beschäftigt sich mit dem FC Bayern München. Autor ist mit Marcel Neudeck jemand, der sich selbst dann vielleicht doch eher als Fernsehzuschauer sieht (bei insgesamt lediglich sieben Stadionbesuchen, davon eines im Rahmen der Buchrecherche).

Was erwartet man, wenn es ein neues Buch über den FC Bayern gibt? Eigentlich nur vieles bekanntes, vielleicht noch ein wenig anders zusammengschrieben. Das ist hier aber aus meiner Sicht definitiv nicht der Fall.

Neudeck schreibt aus seiner Sicht als Fan, taucht aber auch mal so vor einem Heimspiel seiner Roten im Sperrbezirk der Schickeria auf, was dort wohl nicht alle so toll fanden. Er trifft und interviewt mit Rainer Ohlhauser einen ehemaligen Spieler, der wohl auch nicht jedem unbedingt ein Begriff ist aber durchaus für den Aufstieg der Bayern in die 1. Bundesliga steht (immerhin insgesamt 186 Tore in neun Spielzeiten). Dazu Besuche bei Ulli Potofski (warum wurden die Bayern immer als letztes im TV gezeigt? „Überraschende“ Antwort: Wegen der Quote und davor und danach zu verkaufender Werbung!) oder auch in der bosnischen Heimat von Hasan Salihamidžić. Von daher ein insgesamt doch interessant zu lesendes Buch.

Das Buch:
Fußballfibel
FC Bayern München
Marcel Neudeck
CULTURCON medien, 2017, Berlin
ISBN 978-3-944068-70-1
Preis 9,99€
Kontakt www.culturcon.de

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Fanzine-Rezension „Die Adolf-Jäger-Kladde Frühjahr 2018“

Und mal wieder etwas neues aus Altona! Mit der Adolf-Jäger-Kladde – dem Sudelbuch der Altona 93-Fans – hat Jan mal wieder ein schönes Projekt auf die Beine gestellt!

Denn die 52 schwarz-weiß Seiten kommen zwar im gewohnten DIN A5-Format daher, von der Aufmachung erinnert es aber an die Hefte aus Schulzeit (inkl. Löschblatt!). Zudem wurden alle Artikel handschriftlich auf kariertem papier verfasst. Daher kann es durchaus passieren, dass man für einen Artikel mal ein wenig länger braucht, den unterschiedlichen Handschriften sei Dank 🙂

Inhaltlich ist wieder einiges dabei, so wie man es aus anderen AFC-Publikationen her kennt. Anreise zum Heimspiel aus Berlin, einen zum Gastspiel des Huddersfield Town FC an der AJK inkl. Besuch der 84jährigen Maureen, die demnach seit der Saison 1994/1995 kein einziges Spiel ihrer Jungs verpasst hat. Zum Besuch in Altona meinte sie dann auch recht trocken: „IT’s just a day trip, my dear

Und natürlich gibt es noch ein paar weitere Artikel, unter anderem wie beispielsweise Dr. Mabuse seinerzeit den Weg an die Adolf-Jäger-Kampfbahn gefunden hat, ein Interview mit Oidorno oder der Spielbericht zur November-Partie im Eilenriedestadion. Wer Interesse an einer Ausgabe hat sollte am besten mal direkt beim Herausgeber nachfragen, es könnte allerdings auch bereits „ausverkauft“ heißen. Und an Jan an dieser Stelle noch der Dank für die 3. Ausgabe des LeToMaGiC.

Das Heft:
Die Adolf-Jäger-Kladde
Das Sudelbuch der Altona 93-Fans
DIN A5, 52 Seiten, Schwarz-Weiß
Auflage 400
Preis 1,50€
Kontakt alltonah@gmx.de

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Rezension „11Freunde #198“

Die 198. Ausgabe der 11Freunde widmet sich mit dem Titelthema einmal mehr der 1. Bundesliga. „Auf Schalke – Ein Jahr auf wilder Fahrt mit Domenico Tedesco“ versucht, dem Erfolgsgeheimsnis des Schalker Trainers auf die Spur zu kommen.

Für das Interview des Monats hat man sich auf den Weg nach Frankreich – genauer gesagt nach Saint-Etienne – gemacht und Neven Subotic ein wenig mit Fragen gelöchert. Weitere Interviews wurden mit Michael Reschke (Sportdirektor VfB Stuttgart) und dem ehemaligen Profi Giovane Elber geführt.

In Deutschland schaut man zudem nach Berlin zur Hertha und mit Paul Keuter einem Mitglied der Geschäftsführung sowie Entwickler der Kampagne „We try. We fail. We win.„, der auch deutlich sagt was er von Tradition & Co. so hält (nämlich nicht wirklich viel – freundlich formuliert).

Aus dem Ausland ist diesmal einiges aus England dabei: Amy Drucquer und ihr Fotoprojekt „This Fan Girl“ oder einige Schnappschüsse des Fotografen Iain Reid von Fußballfans beider Manchester Vereine von vor mehr als 40 Jahren. Zudem wird Djibril Cissé ein Besuch in der dritten Schweizer Liga abgestattet und ein Blick aufs Stadionposter verrät: Stade Maurice Dufrasne, Royal Standard de Liège.

Das Magazin:
11Freunde
Magazin für Fußballkultur
DIN PA4, 120 Seiten, Farbe
Preis 5€
Kontakt www.11freunde.de

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Rezension „ballesterer #131“

#wetoo Frauen in der Fankurve„, so der Titel der 131. Ausgabe des ballesterer Fußballmagazins. Da hat die Redaktion und federführend Nicole Selmer wieder einmal ein interessantes Thema aufgegriffen und es dazu geschafft dies auch gut rüberzubringen. Natürlich wird am Rande auf die gängigen Klischees eingegangen, in den Artikeln selbst finden sich diese aber eben nicht ausgeschlachtet wieder. Und da ist von der 75jährigen Anhängerin bis zu den Ende 20, Anfang 30 Jahre alten Frauen alles dabei. Dazu ein Blick auf Zuschauerinnen in den 1920er Jahren in Wien.

Ebenfalls in Wien – allerdings im heute – spielt Ümit Korkmaz. Früher Österreichischer Nationalspieler und auch in der Deutschen Bundesliga aktiv, heute in Diensten des FC Karabakh Wien. Er möchte mit diesem Verein in die 2. Liga, die aufgrund der anstehenden Reform in Österreich auch zwei Artikel bekommen hat. Und dies nicht nur, weil trotz Aufstockung der Anzahl der Mannschaften viele Regionalligisten gar nicht aufsteigen wollen.

Auslandstechnisch gibt es einen Blick auf die 50+1-Regel in Deutschland, den Wechsel von Inigo Martinez von Real Sociedad zu Athletic Bilbao oder eine Fotostrecke des Projekts „Urban Goals“ von Michael Kirkham.

Das Magazin:
ballesterer Fußballmagazin
DIN PA4, 84 Seiten, Farbe
Preis 6,50€
Kontakt www.ballesterer.at

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Fanzine-Rezension „Der Kompass #4“

Der Kompass wurde erneut ausgerichtet und kommt in der mittlerweile 4. Ausgabe auf 138 Seiten, die inhaltlich in erster Linie gen (Süd-) Osten schauen, daher. So sind dann insgesamt 47 Spiele aus 18 europäischen Ländern aus dem Zeitraum Juli 2016 bis einschließlich Mai 2017 zusammengekommen.

Aus Bulgarien, Dänemark und (natürlich dem geliebten) Serbien gibt es ausführliche Derbyberichte, umschlossen von teilweise weiteren in den jeweiligen Städten und/oder Regionen besuchten Partien. Wobei gerade bei den Derbys das Geschehen auf den Rängen für die Autoren teilweise unterschiedlicher nicht hätte sein können.

Eingeleitet wird das Heft mit einer kleinen PolenBaltikum-Tour, dazu durch einen der Autoren einige Partien aus Nordrhein-Westfalen sowie den angrenzenden Ländern Belgien und Niederlande, da sich das bei einer Freundin in diesen Gefilden eben anbietet 🙂 Ausflüge beispielsweise nach England, Griechenland, Italien oder auch Rumänien runden das lesenswerte Heft ab. Alles wie gewohnt in schwarz-weiß gehalten, abgesehen vom Umschlag sowie vier Fotoseiten im Innenteil.

Das Heft:
Der Kompass
DIN A5, 138 Seiten, Schwarz-Weiß (Umschlag sowie einige Fotoseiten Farbe)
Preis 3€
Kontakt derkompass-dasheft@web.de

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Fanzine-Rezension „Wuhleprädikat wertvoll #11“

Ebenfalls einen Rückblick auf die „Scheiße, wir steigen auf“-Saison 2016/2017 gibt es mit dem Wuhleprädikat wertvoll Nummer 11 der Ultragruppierung Wuhlesyndikat des 1. FC Union Berlin. Aber bekanntlich hat es nach 34 Saisonspielen nicht ganz zum Aufstieg gereicht. Auf insgesamt 124 schwarz-weißen Seiten (mit farbigem Umschlag sowie einigen eingestreuten Foto-Farbseiten) gibt es aber dennoch einen eigentlichen recht positiven Rückblick auf die Saison, mit fünfstelligen Auswärtsfahrerzahlen in Hannover (Liga) und Dortmund (Pokal) sowie dem anscheinend gewonnenen Eindruck, dass man in der höchsten deutschen Spielklasse durchaus ein Publikum vorfindet, dass man in Köpenick vielleicht nicht unbedingt haben möchte.

Daneben gibt es noch einige längere Artikel und Interviews zur abgelaufenden Saison. Ein etwas größerer Themenblock mit knapp 16 Seiten beschäftigt sich beispielsweise mit Unionern im Exil, wobei hier vom Studierenden über deutschlandweit berufstätige Fans bis zum Exilanten in Chile einiges dabei ist. Passend dazu ein Interview mit den Sachsenadlern, einem seit 1985 bestehenden Fanclub oder auch die bekannte Rubrik „Wie warn dit damals?“, die diesmal auf Anfang/Mitte der 1980er Jahre zurückschaut.

Das Heft:
Wuhleprädikat wertvoll
DIN A5, 124 Seiten, Schwarz-Weiß (Umschlag + Fotoseiten Farbe)
Preis 3€
Kontakt www.wuhlesyndikat.de

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Fanzine-Rezension „Hintergedanke #4“

Der SSV Jahn Regensburg ist seit dieser Saison zurück in der 2. Bundesliga. Und den Weg dorthin kann man in der 4. Ausgabe des Hintergedanken verfolgen. Vom guten Saisonstart, dem zwischenzeitlichen „Absturz“ bis kurz vor die Abstiegsplätze und der Sicherung des Relegationsplatzes am letzten Spieltag der 3. Liga beim SC Preußen Münster. Die Relegationsspiele gegen den TSV 1860 München brachten dann den Aufstieg. Zum Großteil der Spiele des Jahn finden sich Berichte im Heft wieder, lediglich einige wenige Partien wurden kurz zusammengefasst am Ende der Hin- und Rückrunde wiedergegeben.

Daneben gab es aber noch Zeit und Luft um ein wenig durch die Fußballwelt zu reisen. Zum einen Spiele der Freunde der TuS Koblenz, dem FC Blau Weiss Linz und den Stuttgarter Kickers und zum anderen finden sich Partien aus insgesamt 21 Ländern wie zum Beispiel dem Baltikum oder auch dem Balkan, allesamt aber aus Europa, auf den 120 Farbseiten wieder. Darunter natürlich auch der ein oder andere Derbybesuch. Abgerundet wie immer mit einigen eingestreuten Foto-Ganzseiten inklusive je einer Doppelseite zu Graffitis und Tattoos.

Das Heft:
Hintergedanke
DIN A5, 120 Seiten, Farbe
Preis 3,50€
Kontakt www.ultras-regensburg.de

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Fanzine-Rezension „Der Daggl #13“

Und auch Der Daggl ist, ein wenig verspätet, mit der 13. Ausgabe auf dem Markt. 156 Seiten sind es geworden und diese bieten einen Rückblick auf die Rückrunde 2016/2017, natürlich rund um den 1. FC Nürnberg und die 2. Bundesliga.

Daneben, sowie einigen weiteren Spielbesuchen in Deutschland, geht es aber natürlich auch wieder fleißig international zur Sache. Wenn man den gerade vorbeilaufenden Sohnemann mal fragt wohin es denn in den Osterferien gehen soll, reist die Familie eben mal zu viert nach England und Nordirland sowie auf die Isle of Man. Bin ja mal gespannt ob da der ein oder andere Clubberer dem Sohn für die Zukunft noch andere Reiseziele ins Ohr flüstert 😉

In Europa geht es dazu fast in alle Richtungen. Mit Albanien, Griechenland, Italien, dem Kosovo, Mazedonien, Österreich, Polen, Schweiz, Serbien, Tschechien oder der Türkei dürfte eigentlich für jede/n etwas dabei sein. Dazu Ausflüge in den Libanon, nach Russland oder die Zentralafrikanische Republik und wie gewohnt die Rubriken „Der Glubb is a Debb – Wir sind der Glubb“ und „Reviews“ (von Fanzines) sowie zur Einstellung des Ya Basta! ein Interview mit einem Redaktionsmitglied desselben.

Das Heft:
Der Daggl
DIN A5, 156 Seiten, Schwarz-Weiß (Umschlag Farbe)
Preis 4€
Kontakt facebook.com/derdaggl/

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