Rezension „ZWÖLF #68“

Kommen wir zu einer Rezension an deren Verzögerung nicht nur wir Schuld sind 😛 Die Redaktion von ZWÖLF, dem Magazin mit Fußball-Geschichten aus der Schweiz schreibt zum Versand ihrer 68. Ausgabe (September/Oktober 2018) im dazugehörigen Newsletter: „[…] Tatsächlich hat die Deutsche Post die ganze Sendung für unsere deutschen Abonnenten schlicht und einfach verloren. Und zwar unwiederbringlich. […]“ Muss man auch erst einmal schaffen, liebe Deutsche Post AG!

Unter dem Titel „Ladies First“ widmet man sich diesmal dem Thema 50 Jahre Frauenfußball in der Schweiz. Eingeleitet mit einer sechsseitigen Fotoserie versucht man anschließend den Grund dafür zu finden, warum so viele gute Schweizer Fußballerinnen den Weg ins Ausland bevorzugen. Natürlich auch zum Nachteil der heimischen Liga. Demnach scheint der Fehler aber genau dort im System zu liegen. Interessanter Schwerpunkt den man insgesamt sicherlich noch ausführlicher hätte gestalten können und dürfen.

Im Schweizer Fußball schaut man einmal nach dem FC Basel, der seit 20 Jahren durchgängig an europäischen Pokalwettbewerben teilnimmt. Passend dazu läuft es ja aktuell eher nicht so (Aus in der Qualifikation zur Champions League sowie den Play-Offs zur Europa League; In der Liga nach 17 Spieltagen 19 Punkte hinter dem Tabellenführer) … Und auch die Fußball-Online-Foren von und zu den Vereinen existieren mittlerweile ähnlich lange, so dass auch hier mal ein Blick riskiert wurde.

Ein Blick nach Frankreich beschäftigt sich mit dem dortigen Pokalwettbewerb und den Teilnehmern aus den Überseegebieten. Den Schweizer Davide Mariani hat es zu Levski Sofia nach Bulgarien verschlagen und drei ehemalige Profis beantworten die Frage, warum sie recht früh mit dem Fußball aufgehört haben und nun ganz normal im Berufsleben stehen.

Das Magazin:
ZWÖLF
Fußball-Geschichten aus der Schweiz
DIN PA4, 68 Seiten, Farbe
Auflage 11.100
Preis 8,50€
Kontakt www.zwoelf.ch

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Buchrezension „Falscher Einwurf“

[…] Sie sind kurz davor, dieses Buch in den Müll zu werfen, denn mit den anderen Trainern haben Sie ungefähr so viel zu tun, wie Uli Hoeneß mit einer Finanztransaktionssteuer? Sie haben völlig recht! […]

Das ist ein Zitat aus dem Buch „Falscher Einwurf – Die eigenen Gesetze der Kreisliga“ von Christoph Rehm. Und zwar genauso gesagt im Kapitel „Ein kleiner Wegweiser für Erfolgstrainer„. Beim Autor handelt es sich um einen freien Journalisten sowie Trainer im Nachwuchsleistungszentrum des SV Sandhausen und ehemaligen Fußballer, der selbst nicht über die Kreisliga hinaus gekommen ist und somit durchaus auch aus eigener Erfahrung spricht und schreibt. Der Buchtitel selbst rührt aus seiner wöchentlichen Kolumne in „Die Rheinpfalz“ und der Inhalt ist eine Zusammenfassung seiner besten Kolumnen die dort erschienen sind.

Um direkt an obiges Zitat anzuschließen: In den Müll werfen muss und soll man das Buch mit seinen knapp 100 Seiten und 33 Kapiteln definitiv nicht! Es ist ebenso einiges zum schmunzeln dabei wie einiges was man als Besucher von unterklassigen Partien sicherlich so kennt, aber je nach Interessenlage auch das ein oder andere nicht so interessante. Aber so sind eben die Geschichten, die das Leben auf und am Platz so schreibt 🙂

Zu finden ist in den einzelnen Kapiteln in der Tat vieles was man in der Kreisliga – und nicht nur dort – wiederfindet. Der Platzwart, um den man nicht herumkommt und der letztendlich auch entscheidet ob eine Partie oder das Training stattfinden kann ist ebenso dabei wie der Rentner der schon ewig bei allen (Heim-) Spielen vor Ort ist. Der Präsident bzw. Mäzen, der den Verein unbedingt nach oben bringen will (und dann meist recht schnell auch wieder weg ist) oder die obligatorischen Hallenturniere in der Winterpause. Das alles lässt sich durch die recht kurzen Kapitel von zwei bis drei Seiten (Kolumen eben) schnell und gut lesen. Vielleicht durchaus eine Überlegung für den ein oder anderen Fußballfan zu Weihnachten wert.

Das Buch:
Falscher Einwurf
Die eigenen Gesetze der Kreisliga
Christoph Rehm
Arete Verlag Christian Becker, 2018, Hildesheim
ISBN 978-3-96423-003-4
Preis 10€ (hier: Rezensionsexemplar)
Kontakt www.arete-verlag.de

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Fanzine-Rezension „Jottwede #7“

Anscheinend mit ein paar Monaten Verzögerung ist die 7. Ausgabe von Jottwede, einem Groundhopping-Fanzine aus dem Umfeld des 1. FC Union Berlin erschienen. 132 pickepacke volle Farbseiten aus dem Zeitraum September 2016 bis einschließlich Mai 2017 finden sich hier wieder.

Da mag manch eine/r vielleicht denken: Liegt ja „ein bißchen“ zurück, das macht aber bei Reiseberichten beispielsweise zu den Ländern in Zentral- und Südamerika (El Salvador, Guatemala, Honduras, Kolumbien, Nicaragua und Panama) mit Spielen in sechs Ländern in nur 16 Tagen!

Dazu sozusagen vom anderen Ende der Welt ein Einblick in das Leben in Japan und Südkorea. Aus Europa gibt es dann zum Beispiel noch das Pokalfinale 2017 aus Griechenland, das ja durch mehr oder weniger alle Medien gegangen ist oder das Aufeinandertreffen von Arka Gdynia und KS Lechia in Polen. Alles in allem dann 17 Länder mit 38 besuchten Spielen und vielen Eindrücken sowie Fotos nicht nur von den Spielen. Lohnt sich wie immer!

Das Heft:
Jottwede
DIN A5, 132 Seiten, Farbe
Preis 3€
Kontakt jottwede.redaktion@gmx.de

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Rezension „ballesterer #135“

Die Ausgaben des österreichischen Fußballmagazins ballesterer „stapeln“ sich hier auch gerade ein wenig. Die 135. Ausgabe aus dem Oktober 2018 befasst sich mit einem etwas anderen Jubiläum: 99 Jahre Vorwärts Steyr. Von Zeiten mit Spielern wie Oleg Blochin und fast zwei Dekaden im Unterhaus ist man nun zurück in der 2. Liga. Ein schöner, passender Schwerpunkt inklusive Interview mit Thomas Engelmaier, der als Torhüter 13 Jahre im Verein war. Das Online-Magazin 120minuten hat in Zusammenarbeit mit zwei Redaktionsmitgliedern zudem einen gut einstündigen Podcast zu diesem Schwerpunkt erarbeitet.

Das es durchaus auch Fußballer gibt, die über die eigene Spielerkarriere hinaus blicken beweist unter anderem der aktuell für den Manchester City FC spielende Vincent Kompany im Interview. Im Dezember 2017 machte er an der University of Manchester seinen Master in BWL. Nichts ist dagegen mehr bei Dinamo Brest vom Präsidenten Diego Armando Maradona zu sehen. Im Juli 2018 vorgestellt wartet man dort seitdem vergeblich auf ihn.

Ein wenig politisch wird es im Artikel zum Thema Pyrotechnik in österreichischen Fußballstadien. Eine Versammlung die wie selbstverständlich natürlich ohne jegliche Fanvertreter stattfand. Nicole Selmer wirft auf Grundlage der Debatte um Mesut Özil und die Deutsche Nationalmannschaft mal einen Blick zurück in die Geschichte und schaut, wie sich die Frage, wer für die Landesauswahl spielen darf, in der Vergangenheit verhalten hat. Und in Portugal stellt man fest, dass es aktuell zwei Mannschaften von Belenenses gibt. Grund dafür ein Streit zwischen Stammverein und ausgegliederter Profiabteilung. Etwas, was man ja vielleicht in Zukunft auch hierzulande erwarten kann …

Das Magazin:
ballesterer Fußballmagazin
DIN PA4, 84 Seiten, Farbe
Preis 6,50€
Kontakt ballesterer.at

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Fanzine-Rezension „Höllenritt #4“

Und auch das Elite-Gesindel hat nachgelegt und mit der 4. Ausgabe des Höllenritt seinen Saisonrückblick 2017/2018 auf den Markt gebracht. Kostet diesmal zwar drei Euro, dafür gibt es aber auch 160 prall gefüllte Seiten mit 95 teils recht ausführlichen Berichten aus insgesamt neun Ländern.

Elitär unterwegs war man natürlich mit der BSG Chemie Leipzig und auch einige Partien des FSV Krostitz haben wieder den Weg ins Heft gefunden. Und „natürlich“ war der BüdL auch beim Spiel der BSG beim Berliner AK vor Ort, als Glücksbringer scheinen wir aber nur für Aufstiege zu taugen 😛

Neben den Spielen mit genannter Beteiligung ist auch einiges weiteres aus Deutschland und wie selbstverständlich aus Tschechien dabei. Daneben den einen oder anderen Abstecher mit Fuschl am See in die Türkei, nach Monaco und Italien. Ausflüge nach England, Österreich in die Slowakei und nach Polen sowie Willy64 als Neuzugang der schreibenden Zunft runden das neue Heft ab. Für mich wieder eine Leseempfehlung, gerade auch wegen des Amateurfußballs. Ansonsten ist noch hängengeblieben: Der SV Frisch Auf Doberschütz-Mockrehna gewann mit 3:2 den Kreispokal Nordsachsen gegen den SV Zwochau obwohl er das Finale laut Überschrift doch mit 2:1 verloren hat. Was der Tasmane sich dabei wohl wieder gedacht hat? Da ist natürlich auch die beste Korrekturleserin machtlos! 😉

Das Heft:
Höllenritt
elitär unterwegs
DIN A5, 160 Seiten, Schwarz-Weiß (Umschlag Farbe)
Auflage 200
Preis 3€
Kontakt hoellenreiter.wordpress.com

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Rezension unserer Ausgaben #12 und #13

Wie im letzten Post bereits erwähnt, haben die Kollegen vom Auslandsjournal auch einen Blick in die Ausgaben 12 und 13 vom Blick über den Lahmannhügel geworfen und jeweils eine Rezension dazu geschrieben. Die wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten und sagen: Źěkujom se!

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Fanzine-Rezension „Auslandsjournal #14“

Die 14. Ausgabe des Auslandsjournal mit einem Jahresrückblick auf die Saison 2017/2018 erschienen. Mit knapp über 200 Seiten ist das mal wieder eine Ansage geworden. Partien des FC Energie Cottbus werden wie gewohnt höchstens mal am Rande erwähnt. Dazu finden sich ebenfalls wie gewohnt die Partien der Deutschen Nationalmannschaft mit Berichten von und mit Antonio Rados im Heft wieder.

Dazu ist man, auch durch den einen oder anderen neuen Autor, quasi einmal um den Globus gekommen. Schwerpunkt liegen – natürlich – wie schon so oft im (Süd-) Osten Europas, also Polen, Tschechien und dem Balkan. Hier gibt es einiges an Derbys aber auch an unterklassigen Partien in Wort und Bild, so beispielsweise auch die Partien zwischen KKS Lech Poznań und CKWS Legia Warszawa.

Das Baltikum wird diesmal ebenso bereist wie Schweden, wo einer der Autoren wohl Sympathien für Hammarby IF entdeckt hat. Sachen gibt’s 😉 Ansonsten ist aber Querbeet sicherlich für jede und jeden etwas dabei. Sei es nun die Reise durch Israel oder nach Südafrika. Als Delegationsleiter mit einer kompletten Arbeitsgruppe in Japan zu Lukas Podolski oder halt Spiele in Ungarn, Slowenien, Österreich, Italien, Griechenland, San Marino, Luxemburg, den Niederlanden, England, Wales, Portugal, Gibraltar, usw. usf.

Zur Winterpause gibt es noch einiges an Fanzine-Rezensionen, unter anderem auch zu unseren Ausgaben Nummer 12 und 13. Und da können wir den Herrn B. aus C. beruhigen: Natürlich kommt „Kritik“ auch bei uns an. Aber neben dem was im Groben Schnitzer stand gab es unter anderem aucheiniges an Rückmeldungen (u. a. von Stefan persönlich beim Besuch am Bischofsholer Damm) und eine kleine interne Umstellung bei den Rezensionen, so dass diese jetzt (meistens) auch ein wenig ausführlicher daher kommen. Der Rest ist Geschäftsgeheimnis. Aber natürlich lesen wir – wie auch in Eurer Ausgabe 14 – durchaus mal zwischen den Zeilen 😉

Das Heft:
Auslandsjournal
DIN A5, 202 Seiten, Schwarz-Weiß (Umschlag und einige Fotoseiten Farbe)
Preis 5€
Kontakt aj-fanzine@freenet.de

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Fanzine-Rezension „Gespräch mit dem Betrunkenen #12“

Das Dutzend voll gemacht hat auch „Mr. Burns“ mit seinem Fanzine Gespräch mit dem Betrunkenen. Zusammengekommen sind für den Zeitraum Juli 2017 bis einschließlich Dezember 2017 diesmal 68 Seiten, wobei lediglich der Umschlag in Farbe gehalten ist und einige Fotos aufweist. Das alles – sofern noch verfügbar – für 2€.

Ein paar Spiele des 1. FC Magdeburg haben es trotz allem in die aktuelle Ausgabe geschafft. Und auch ein „Andenken“ im Rahmen des sachsen-anhaltinischen Landespokals wurde mitgenommen. Nicht umsonst ist der Bericht zum Spiel mit „Friendly Fire“ überschrieben. Fleißig getauscht und unterhalten wurde sich zwischen Herausgeber und Begleitung sowie BüdL und Arminiaanhängern im Rahmen der auch besuchten Partie im Niedersachsenpokal beim MTV Gifhorn. So ein Mittwochabend kann ja auch mal genutzt werden 😉

Der Schwerpunkt liegt ansonsten aber natürlich wieder auf eher unterklassigem Fußball, zumindest in Deutschland und Tschechien. Dazu gesellen sich besuchte Partien aus Kroatien, Malta, Österreich, Polen, der Schweiz, der Slowakei und Serbien. Und – auch wie gewohnt – wird ein wenig Abseits des Fußballs geschaut: Eishockey, Handball, Volleyball und Wasserball wurden mit insgesamt 13 Partien diesmal besucht, verleihen dem Heft seine eigene Note und ich lese es einfach gerne!

Das Heft:
Gespräch mit dem Betrunkenen
DIN A5, 68 Seiten, Schwarz-Weiß (Umschlag Farbe)
Auflage 100
Preis 2€
Kontakt facebook.com/betrunkenesfanzine

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Buchrezension „Brandenburg muss brennen, damit wir grillen können“

Kurz vor der geplanten Balkantour im September 2018 (der BüdL #15 wird berichten) erreichte noch eine E-Mail das heimische Postfach: Ob man nicht Interesse an einem Rezensionsexemplarvon Florian Ludwigs demnächst erscheinenden Roman „Brandenburg muss brennen, damit wir grillen können“ hätte? Da das erste Buch „Mit Fußfesseln bin ich nicht so flott“ des Tennis Borussia Berlin-Fans schon zu gefallen wusste, fiel die Wahl nicht schwer!

Vorab sei gleich gesagt: Wer nur oder viel Fußball erwartet wird vielleicht enttäuscht sein. Denn in dem Roman, angesiedelt in der Zeit nach dem Ende der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) geht es zwar auch um Fußball (Tennis Borussia Berlin, BFC Dynamo, FC St. Pauli) aber vor allem um Party, Konzerte, politische Auseinandersetzungen und die Menschen an sich.

Zum einen erzählt aus der eigenen Sicht als „Altlinker“, Karriereverweigerer („Mich hats erwischt! Aber es geht schon.„), Vater („Paaapi!„, „Was isn?„, „Hier sind überall Opferpunks!„) und Fußballfan („Liebe Modefans! Die Islandtrikots dann ab morgen auf der Kastanienallee kaufen, bitte.„) aus Berlin, wobei gerade die Kombination aus ersterem und letzterem zu dieser Zeit alles andere als selbstverständlich waren. Zum anderen aus der Sicht von Berndte, einem Punk aus der brandenburgischen Provinz der diese Sachen vereinzelt und teilweise auch anders eben dort erlebt. Seien es die Auseinandersetzungen Rechts vs. Links im Dorf, besetzte Häuser oder auch als Punk beim BFC. Beide Protagonisten laufen sich im Buch zudem zu verschiedenen Zeitpunkten im Leben immer mal wieder über den Weg, so dass das Leben von Berndte aus der Vergangenheit immer wieder mit aktuellen Punkten im Leben des Autors aus dem Hier und Jetzt verknüpft wird.

Das alles aufgeteilt auf etwas über 180 Seiten und 24 Kapitel, gut geschrieben und gut zu lesen, interessant für alle „Kinder“ dieser Zeit und solche, die sich dafür interessieren. Dicker Pluspunkt zudem noch für das Foto vom Autor, erkennt man im Hintergrund doch die glorreichen Jungs vom SV Arminia Hannover beim Saisoneröffnungsspiel 2015 bei TeBe! 🙂

Und ein Hinweis in eigener Sache: Am Samstag, den 24.11.2018 wird Florian Ludwig zusammen mit Andreas Gläser (Der BFC war schuld am Mauerbau; Zonenschläger; DJ Baufresse) zu Gast zu einer Lesung in der Vereinsgaststätte des SV Arminia sein. Beginn ist um 19:00 Uhr und hoffen wir mal, dass beide Autoren am Sonntag, den 25.11.2018 fit genug sind um an unserer traditionellen Grünkohlwanderung, dem anschließenden Essen sowie ab 14:00 Uhr dem Stadtduell gegen den Hannoverschen SC in der Oberliga Niedersachsen teilzunehmen.

Das Buch:
Brandenburg muss brennen, damit wir grillen können
Florian Ludwig
Satyr Verlag, 2018, Berlin
ISBN 978-3-947106-12-7
Preis 14€ (Hier: Rezensionsexemplar)
Kontakt www.satyr-verlag.de

Die Lesung:
Anders Gläser & Florian Ludwig
Vereinsgaststätte SV Arminia Hannover
Samstag, 24.11.2018, 19:00 Uhr
Eintritt frei, Hut geht rum

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Fanzine-Rezension „Survoje #2“

So schnell kann es gehen, wenn man Gefallen an Fanzines findet 🙂 Dachte sich wohl auch der Macher hinter dem Survoje und hat ein halbes Jahr nach der Premierennummer die 2. Ausgabe auf den Markt gebracht. Diesmal mit 91 Spielen in acht Ländern, verteilt auf 84 Seiten. Und so ganz daneben haben wir mit der Herkunft des Namens dann wohl auch nicht gelegen.

Mit der zweiten Ausgabe werden auch gleich zwei Jubiläen gefeiert: Erstens 100x Tschechien und zweitens 500x Thüringen. Damit geht die Komplettierung Thüringens weiter. Und so lassen sich zwei Schwerpunkte im Heft natürlich auch recht einfach erraten. Sachsen und die Slowakei sinds nicht 😉 Aber persönlich sind solche Spiele im Amateurbereich genau mein Geschmack.

Daneben gibt es auch noch den einen oder anderen Abstecher nach Polen und Ausflüge nach Dänemark, Österreich, Schottland, Schweden und in die Ukraine. Alles wie schon in Ausgabe 1 gut geschrieben. Macht Spaß zu lesen und vielleicht machen wir uns ja mal an die Lösung des Gewinnspiels. Ein Abo auf Lebenszeit und Kugelschreiber kann man ja immer gebrauchen.

Das Heft:
Survoje
DIN A5, 84 Seiten, Schwarz-Weiß (Umschlag Farbe)
Preis 2,80€
Kontakt facebook.com/survoje9/

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