Fanzine-Rezension „Manni #8“

Juni 2021 (!) und schon liegt wieder Post aus Dortmund im Briefkasten. Inhalt: Die mittlerweile 8. Ausgabe vom Manni (Dat Fanzine vonne Borussia). Auf 60 Seiten im vollfarbigen DIN-A5-Format gibt es für 1,50€ wieder so einiges rund um Borussia Dortmund zu lesen.

Recht aktuell (also seinerzeit …) geht es dabei um das DFB-Pokalfinale 2021, dass der BVB beim „Finale ohne Fans“ gegen RasenBallsport Leipzig gewinnen konnte und auch die Rubrik Groundhopping steuert einige im Februar 2021 besuchte Partien aus Tansania inklusive Sansibar bei. Ein Reiseziel, dass da einige Groundhopper in der zuschauerfreien Zeit in Deutschland ansteuerten.

Aber auch historisch wird wieder einiges geboten. So erinnert sich BVB-Fan Helle zurück an die Saison 1975/1976 und teilt seine Erinnerung an die Aufstiegsrelegation gegen den 1. FC Nürnberg. Und im Interview gibt mit Lothar Huber jemand Antworten, der bei der Borussia als Spieler, Trainer oder auch Platzwart tätig war. Europapokal-Classics (1995 in Bukarest), die Freundschaft zu Rot-Weiss Essen, ein Interview mit dem Fan-Club Menden sowie einige Fanzine-Rezensionen runden die wieder einmal gelungene Ausgabe ab.

Das Heft:
Manni
Dat Fanzine vonne Borussia
DIN A5, 60 Seiten, Farbe
Preis 1,50€
Kontakt manni-fanzine@web.de

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Rezension „ZWÖLF #87“

Rainer Bieli: Fussballgott von nebenan“ titelt ZWÖLF, das Magazin für und mit Fußball-Geschichten aus der Schweiz auf dem Cover seiner 87. Ausgabe (November/Dezember 2021). Auf sechs Seiten wird die Karriere des bodenständigen Kestenholzers nachgezeichnet, der seit 2020 den BC Albisrieden in der 3. Liga trainiert, wobei 3. Liga in der Schweiz die siebthöchste Spielklasse ist. Und was den Amtsantritt angeht: Da hat die Wikipedia wohl irgendwo falsch abgeschrieben 😉

Ebenfals recht bodenständig ist Mattia Bottani, wie er im Interview verrät. Der mittlerweile 31jährige der im offensiven Mittelfeld beziehungsweise dem Sturm zu Hause ist spielt seit 2009 von einer kurzen Unterbrechung beim Team Ticino U-21, dem Genoa CFC und dem FC Wil einmal abgesehen für den FC Lugano und ist dort aktuell der Spieler mit den siebtmeisten Einsätzen für den Klub. Ein weiteres Interview gibt es mit dem gebürtigen Bosnier Meho Kodro, der neben Spieler- und Trainerstationen in Bosnien-Herzegowina, Spanien und Israel seit 2020 den Verein FC Stade Lausanne-Ouchy trainiert. Einen Verein, der in dieser Konstellation aufgrund von Fusionen seit dem 1. Juli 2000 besteht, aktuell in der Challenge League (zweithöchste Liga) spielt und seine Heimspiele derzeit im Stade Olympique de la Pontaise, der ehemaligen Heimat des FC Lausanne-Sport austrägt.

Einen teils kritischen Blick wirft die Redaktion auf den so genannten „Schweizer Weg“. Dabei geht es um junge Spieler, die sich quasi in der Schweiz hocharbeiten, dort mit einem der Vereine international spielen und dann ins Ausland wechseln. In letzter Zeit ist es aber vermehrt so, dass diese Spieler jung direkt ins Ausland gehen und sich dann entweder durchsetzen oder die Schweizer Super League als eine Art Auffangbecken agiert, wenn sie es nicht schaffen. Ein anderer Artikel beschäftigt sich mit dem Fußball als Randsportart in Eishockey-Hochburgen wie Davos, Zug oder Langnau beschäftigt.

Das Magazin:
ZWÖLF
Fußball-Geschichten aus der Schweiz
DIN PA4, 68 Seiten, Farbe
Auflage 11.100
Preis 8,50€
Kontakt www.zwoelf.ch

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Buchrezension „Ultra. Französische Lebensart“

Auch der Blickfang-Ultra-Verlag ist im Jahr 2021 mit zwei übersetzten Werken auf den Markt gekommen. Den Anfang hierbei macht das Werk „Ultra. Französische Lebensart“ von Andrien Verrecchia, Bastien Poupat und Benoit Taix. Für die deutsche Übersetzung zeichnen sich sieben verschiedene, namentlich im Buch genannte Personen verantwortlich. So haben sich demnach auch fast alle deutschen Ultraszenen mit Freundschaften nach Frankreich an diesem Werk beteiligt. Auf knapp 350 Seiten wurden 20 französische Städte besucht und die dortigen Ultras zum persönlichen Gespräch getroffen.

Natürlich geht es in den einzelnen Kapiteln zu den bekannten Vereinen in Frankreich. Begonnen wird in Marseille, wo es zu einem Gespräch mit einem der Gründer von Commando Ultra 1984 (CU) kommt. CU kann sicherlich als eine der ersten Ultra-Gruppen in Frankreich bezeichnet werden und hat in vielerlei Sichtweisen Maßstäbe gesetzt. Aber auch in Paris hat man, verteilt auf zwei große Gruppen beziehungsweise Tribünen (Boulogne und Auteuil) so einiges zu berichten, inklusive dem Ausschluß der Gruppierungen.

Selbstverständlich sind aber auch aus anderen Städten die jeweiligen Gruppierungen im Buch präsent. Neben bekannte(re)n Namen wie Magic Fans und Green Angels (St. Etienne), Ultra Boys (Strasbourg) oder den Ultramarines Bordeaux auch vielleicht eher hierzulande weniger bekannte Gruppierungen wie Irréductibles (Toulon), Red Kaos (Grenoble) oder Testa Mora (Bastia). Insgesamt ein Werk, dass einen sehr guten Einblick in die französische Ultraszene gibt, inklusive der einen oder anderen amüsanten Anekdote („[…] Für den fünften Jahrestag der Gruppe hatten wir eine Choreo erstellt und es war geplant, zur zweiten Halbzeit zu zünden, doch wir haben die Fackeln auf dem Spielfeld vergessen, als wir vor dem Spiel die Fahnen aufgehängt hatten. […]„). Aber auch ein Werk das gerade im Bezug auf Repressionen, etc. aufzeigt, wohin der Weg vielleicht auch hierzulande noch führen könnte.

Das Buch:
Ultra. Französische Lebensart
Andrien Verrecchia, Bastien Poupat, Benoit Taix
Burkhardt & Partner Verlag, 2021, Freital
ISBN 978-3-940159-28-1
Preis 19,90€
Kontakt blickfang-ultra.de

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Rezension „11Freunde #239“

Und auch die 239. Ausgabe (Oktober 2021) der 11Freunde beschäftigt sich auf dem Titel mit einem deutschen Verein: „Die letzten Tage des SV Werder“ zeichnen den Weg der Bremer Hansestädter von der Bundesligaspitze bis in die aktuelle Zweitklassigkeit nach. Und dabei geht es dann natürlich nicht nur um die sportliche sondern auch die wirtschaftliche Seite.

Das Interview des Monats wurde diesmal mit Stefan Kuntz geführt. Hier geht es aber nicht um sein aktuelles Engagement als Nationaltrainer der Türkei, sondern um den DFB und – natürlich – den 1. FC Kaiserslautern. Weitere Gespräche wurden mit Aleksey Shpilevski (33, jetzt ehemaliger Trainer des FC Erzgebirge Aue), Theo Bücher (73, Trainer einer Fußballakademie im Libanon) und dem ehemaligen Profi und Funktionär Christian Hochstätter (57) geführt.

Was mit und durch Social Media heutzutage möglich ist zeigt das Beispiel von Nader El-Jindaoui (24, Berliner AK), der eine Teil seines Lebensunterhaltes mittlerweile via Instagram (über eine Million Follower) und YouTube (über 838.000 Abonnenten) bestreiten kann. Rumoren tut es dagegen bekanntermaßen seit Jahren an der Fußballbasis bei den Amateuren. Zeit, auch hier einmal fünf Protagonisten zu Wort kommen zu lassen.

Das Magazin:
11Freunde
Magazin für Fußballkultur
DIN PA4, 116 Seiten, Farbe
Preis 5,50€
Kontakt 11freunde.de

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Rezension „11Freunde #238“

Irgendwie komplett an mir vorbeigegangen war die 238. Ausgabe der 11Freunde (September 2021). Und zwar so an mir vorbeigegangen, dass im Handel bereits die 239. Ausgabe erhältlich war und ich dieses Heft mal per Mailorder bestellt habe (lückenlose Sammlung und so ;)). Kommt wahrscheinlich einfach daher, dass es einiges der wenigen Magazine ist die ich nicht im Abo habe.

Was nun Eintracht?“ fragt das in schwarz-rot-silber gehaltene Cover mit dem Wappen der SG Eintracht Frankfurt Inhaltlich geht es auf zehn Seiten um die Frage, ob und wie sich der Bundesligist mit neuem Trainer und neuem Sportvorstand aufstellt. Passend dazu spielt man ja am heutigen Donnerstagabend (28. April 2022) im Europa-League-Halbfinale beim West Ham United FC, so dass sich ein Teil der Frage sicherlich recht eindeutig beantworten lässt.

Im Interview des Monats spricht Nils Petersen (32, SC Freiburg) über seine Karriere, die Breisgauer und das neue Stadion. Mit Angela Furmaniak, René Lau und Tobias Nikolas Westkamp beantworten drei Anwälte aus der AG Fananwälte die Fragen der Redaktion und Dietmar Demuth tut selbiges in der Rubrik „Der Fußball, mein Leben & ich“ über seine Karriere, die ihn als Trainer nicht nur zum FC St. Pauli oder der BSG Chemie Leipzig sondern beispielsweise auch zum Ashanti Gold SC nach Ghana führte.

Dazu gibt es unter anderem noch einige schöne Fotos aus dem Projekt „Goal Click“ oder einen Artikel über Lukas Podolski, der seit dieser Saison die Schuhe für den polnischen Erstligisten Górnik Zabrze schnürt.

Das Magazin:
11Freunde
Magazin für Fußballkultur
DIN PA4, 116 Seiten, Farbe
Preis 5,50€
Kontakt 11freunde.de

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Rezension „ballesterer #164“

Mit einem goldenen Cover kommt die 164. Ausgabe (Oktober 2021) des ballesterer Fußballmagazins daher. Darauf groß abgebildet: Das Wappen des FC Wacker Innsbruck. Und um diesen im Jahr 2002 neu gegründeten und aktuell in der zweithöchsten österreichischen Spielklasse kickenden Verein geht es im Schwerpunkt, für den sich Moritz Ablinger verantwortlich zeigt. Wohin die Reise geht, vermag wohl niemand so genau zu sagen, aber abgerundet wird dieser Schwerpunkt mit einem Interview mit drei Vertretern aus drei Generationen der Fangruppierung Verrückte Köpfe, die 2021 ihr 30jähriges Jubiläum feierte.

Aus Österreich in die Welt mitgenommen wird die Leserschaft durch den Artikel „Reise nach Indien„, in dem die sechswöchige Tournee des Linzer ASK aus dem Januar und Februar 1953 nach Indien, Vietnam, Kambodscha, Macau, die Philippinen und Hongkong nachgezeichnet wird. Zwei weitere Artikel schauen nach Spanien, wo es zum einen um den in der dritthöchsten Liga Segunda División B spielenden Burgos CF geht und zum anderen um das Investment eines luxemburgischen Investors in die 1. und 2. Liga Spaniens geht, wofür dieser die nächsten 50 Jahre (!) an den Gewinnen beteiligt wird.

Ein Interview gibt es noch mit dem ehemaligen belgischen Profi Jean-Marie Pfaff, ein kleines Porträit zum VfR Mannheim und Christian Bruckner stellt den Nebenschauplatz FC Andau vor. Zudem liegt das im Magazin vorgestellte FanzineTraumpass ins Seitenaus“ hier auch bereits auf dem mittlerweile viel zu hohen Stapel und wartet darauf gelesen zu werden.

Das Magazin:
ballesterer
Fußballmagazin
DIN PA4, 84 Seiten, Farbe
Preis 7,50€
Kontakt ballesterer.at

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Buchrezension „La Doce“

Mit zwei vom Titel und dem jeweiligen Thema her schon richtig interessanten Büchern wartete der Erlebnis Fussball Verlag im Jahr 2021 auf. Selbstredend ist jeweils ein Exemplar flugs in den virtuellen Einkaufskorb gewandert. Den Anfang macht „La Doce: Die wahre Geschichte der barra brava von Boca“ von Gustavo Grabia. Für die in meinen Augen sehr gelungene Übersetzung des Originaltitels (La Doce: La verdadera historia de la barra brava de Boca) hat der seit dem Jahr 2010 in Buenos Aires lebende Christian Piarowski gesorgt.

Auf knapp 270 Seiten, aufgeteilt in acht größere Kapitel, hat der Autor nachgezeichnet wie eine barra brava aufgebaut ist und wie sie funktioniert. Das es dabei weniger um den Fußball und die Fans an sich geht wird sehr schnell klar. Es geht eher um Gewalt, Geschäfte jeglicher Art und teils mafiöse Strukturen und Machenschaften die unter anderem auch Verbindungen bis in die höchsten Kreise von Polizei und Politik aufzeigen.

Eine der bekanntesten Personen in diesem Bereich dürfte Rafael di Zeo sein und der „Machtkampf“ mit Mauro Martín hatte es ja auch hierzulande mal in das ein oder andere Medium geschafft. Dies ist natürlich auch ein Schwerpunkt im Buch. Aber auch die grundsätzliche Entwicklung der Barra seit Mitte der 1960er Jahre, die Auswirkungen der Konstellation verschiedenster Gruppierungen der Vereine auf die Nationalmannschaft oder ein Blick auf die bekanntesten barra bravas in Buenos Aires finden sich im Buch wieder.

Also eine in meinen Augen klare Leseempfehlung für Personen, die sich für diese Thematik interessieren oder sich angesprochen fühlen. Ein Interview mit Christian Piarowski gibt es zudem im Hörfehler-Podcast von und mit Nick Kaßner: HRF 122 | La Doce, Barra Brava und eine Fußballreise durch Südamerika

Das Buch:
La Doce
Die wahre Geschichte der barra brava von Boca
Gustavo Grabia
Übersetzung Christian Piarowski
Erlebnis Fussball Verlag, 2021, Leipzig
ISBN 978-3-00-069166-9
Preis 19,95€
Kontakt erlebnis-fussball.de

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Rezension „ZWÖLF #86“

Ein Team: Wie Frauen und Männer immer mehr zusammenspannen“ titelt ZWÖLF, das Magazin mit Fußball-Geschichten aus der Schweiz auf dem Titel seiner 86. Ausgabe (September/Oktober 2021). Beim Schwerpunkt geht es um den Frauenfußball, der auch in der Schweiz auf dem Vormarsch ist aber auch gar nicht mehr so genannt werden möchte. Geht es doch um Fußball, man spricht ja auch nicht von Frauenleichtathletik! So sitzen auch in der Schweiz Frauen in Vorständen und Verwaltungsräten von Vereinen, trainieren Herrenmannschaften und sollten eben auch dauerhaft in den großen Stadion wie dem Wankdorf oder dem Joggeli und nicht auf Nebenplätzen spielen.

Abseits des Schwerpunktes gibt es in dieser Ausgabe zwei Interviews mit Schweizbezug zu lesen. So hat der Schweizer Theologe und Schiedsrichter François-Xavier Amherdt (64) Bücher geschrieben und kommt zu dem Schluss: „Fußball ist keine Religion„. Und mit Oliver Jäckle (28, FC Aarau) beantwortet jemand Fragen, der quasi seit der U21 und dem Jahr 2008 fast ununterbrochen für „seinen“ Verein spielt.

Etwas genauer schaut man diesmal bei Lausanne-Sport hin, denn dort ist mit Ineos vor einiger Zeit ein Investor eingestiegen, man hat eine Partnerschaft mit OGC Nizza und dadurch unzählige Transfers aber mit Cameron Puertas (23) eben auch noch eine lokale Identifikationsfigur. Wo führt der Weg hin?

Das Magazin:
ZWÖLF
Fußball-Geschichten aus der Schweiz
DIN PA4, 68 Seiten, Farbe
Auflage 11.100
Preis 8,50€
Kontakt www.zwoelf.ch

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Rezension „ballesterer #163“

Die 163. Ausgabe (September 2021) des ballesterer Fußballmagazins schaut beim Heft-Schwerpunkt auf die letzte Saison der DDR-Oberliga: „Wendejahre einer Liga: Fußball in Ostdeutschland„. Unter anderem wurde hierfür ein auf vier Seiten wiedergegebenes Interview mit Steffen Baumgart geführt, in dem er unter anderem äußert: „[…] Ja, auf jeden Fall bin ich ein Wendegewinner. […]“ Daneben wird noch ein etwas ausführlicherer Blick auf 24 Fans des Halleschen FC die zum UEFA-Cup-Rückspiel zu Torpedo Moskau fahren sowie auf den Weg der ehemaligen BSG Wismut Aue, die sich im Gegensatz zu vielen ehemaligen Weggefährten mittlerweile als FC Erzgebirge Aue im Profifußball etabliert hat.

Neben Steffen Baumgart hat die Redaktion noch drei weitere Interviews für diese Ausgabe geführt. Dominik Starkl (27, Admira Wacker Mödling) spricht über die aktuellen Saisonziele und Trainer Andreas Herzog, Darko Pancev (55) spricht über seine Erfolge vor 30 Jahren und Nordmazedonien sowie mit Gaby Papenburg (61), die Mitbegründerin der Initiative „Fußball kann mehr“ ist und Ende August 2021 als Präsidentin des Berliner Fußballverbandes kandidierte (wobei sie Amtsinhaber Bernd Schultz unterlag).

In Österreich schaut man diesmal verstärkt in Richtung Frauenfußball: Der First Vienna FC ist in die höchste Liga aufgestiegen und die Initiative „Kicken ohne Grenzen“ sowie der Kulturverein „ARGE Henriette“ veranstalteten im Juli 2021 den Girls Cup in Wien. Und die Qualifikation für die Conference League bietet Anlass genug mal ein Auge auf den FK Velež Mostar aus Bosnien-Herzegowina zu werfen.

Das Magazin:
ballesterer
Fußballmagazin
DIN PA4, 84 Seiten, Farbe
Preis 6,50€
Kontakt ballesterer.at

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Rezension „11Freunde Spezial Legionäre“

Mit einem jüngeren Rudi Völler auf dem Cover kam im März 2021 die 25. Ausgabe des 11Freunde Spezial daher. Beschäftigt wird sich – wie der Titel unschwer vermuten lässt – auf insgesamt 132 Seiten mit dem Thema Legionäre.

Natürlich geht es um die Zeit Mitte der 1980er Jahre, als Spieler wie Karl-Heinz Rummenigge oder Hans-Peter Briegel nach Italien wechselten, aber ebenso um die Zeit um 1990, als vermehrt deutsche Spieler südlich der Alpen anheuerten. Die ersten waren sie dort aber bei weitem nicht! Und auch den einen oder anderen Blick nach Spanien gibt es oder weiter gen Osten nach Japan wo es neben Pierre Littbarski – mit dem es auch ein Interview im Heft gibt – einige weitere Spieler hin verschlagen hat.

Aber auch die anderen Geschichten gibt es zu entdecken. Andreas Vogler in Venezuela, Rainer Rauffmann in Zypern, ein (entführter) Lothar Emmerich im belgischen Antwerpen oder Peter Schnittger, der seit 1970 immer wieder als Trainer in Afrika gearbeitet hat. Da ist auf jeden Fall einiges dabei, das einem entweder wieder in Erinnerung gerufen wird oder was man auch durchaus neu entdeckt. Und auch die Legionäre beispielsweise in England, der Türkei oder den USA fehlen natürlich nicht.

Das Heft:
11Freunde Spezial
DIN PA4, 132 Seiten, Farbe
Preis 6,90€
Kontakt 11freunde.de

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